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Samstag, 22. September 2012

Abmahnung ohne Vorlage der Originalvollmacht berechtigt nicht zur Zurückweisung gemäß § 174 BGB


Oberlandesgericht CelleUrteil vom 02.09.2010 
13 U 34/10 -

Abmahnung ohne Vorlage der Originalvollmacht berechtigt nicht zur Zurückweisung gemäß § 174 BGB

Treuwidriges Verhalten des Abgemahnten

Enthält die von einem Vertreter verfasste Abmahnung neben der Aufforderung, innerhalb einer bestimmten Frist eine Unterwerfungserklärung abzugeben, zugleich bereits das Angebot zum Abschluss eines bestimmten Unterlassungsvertrages mit Vertragsstrafenversprechen, handelt der Abgemahnte treuwidrig, wenn er dieses Angebot durch Unterzeichnung und Zusendung an den Vertreter unverzüglich akzeptiert, zugleich aber die Abmahnung unter Hinweis auf das Fehlen der Originalvollmacht unverzüglich zurückweist. Dies hat das Oberlandesgericht Celle entschieden.
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Im zugrunde liegenden Fall machte die Klägerin Abmahnkosten gegen den Beklagten geltend. Durch ihren Prozessbevollmächtigten mahnte die Klägerin den Beklagten wegen diverser unwirksamer Regelungen in seinen AGB ab und forderte ihn auf, die beigefügte strafbewehrte Unterlassungserklärung zu ihren Gunsten abzugeben sowie die entstandenen Rechtsanwaltskosten zu bezahlen. Dem Abmahnschreiben lagen eine formulierte Unterlassungserklärung mitVertragsstrafenversprechen sowie eine Kopie der Vollmacht für die Kanzlei des Prozessbevollmächtigten der Klägerin bei. Der Beklagte wies die Abmahnung mangels Vorlage einer Originalvollmachtsurkunde zurück, gab jedoch gleichwohl die geforderte Unterlassungserklärung ab.

Zurückweisung der Abmahnung treuwidrig

Das Oberlandesgericht gab der Klägerin Recht. Der unverzüglichen Zurückweisung der Abmahnung wegen Nichtvorlage der Originalvollmachtsurkunde gemäß einer entsprechenden Anwendung des § 174 Satz 1 BGB durch den Beklagten kam hier nämlich deswegen keine rechtliche Bedeutung zu, weil sie im Hinblick auf die zugleich gegenüber dem - aus seiner Sicht - ohne Vertretungsmacht agierenden Prozessbevollmächtigten der Klägerin abgegebenen Annahmeerklärung des Angebots auf Abschluss eines Unterlassungsvertrages als treuwidrig gemäß § 242 BGB anzusehen ist. Der Beklagte hat ein Interesse an der Wirksamkeit des von ihm angenommenen Unterlassungsvertrages nebst Vertragsstrafeversprechen, da andernfalls die Wiederholungsgefahr nicht entfallen wäre.

Versteckte Entgeltklauseln sind unwirksam


INTERNETRECHT

Versteckte Entgeltklauseln sind unwirksam

Die Klägerin übersandte Gewerbetreibenden unaufgefordert ein Formular überschrieben mit „Eintragungsantrag Gewerbedatenbank“. Auf der linken Formularseite befanden sich durch Unterstreichungen, Fettdruck bzw. vergrößerte Schrift hervorgehobene Aufforderungen die  eigenen Unternehmensdaten einzutragen, zu streichen, zu korrigieren und an die angegebene Faxnummer zurückzusenden. Auf der rechten Seite befand sich in einer umrahmten Längsspalte ein längerer Text, in dessen Verlauf auf die Vertragslaufzeit und die jährlichen Kosten hingewiesen wurden. Nachdem die Beklagte das Formular ausgefüllt zurückgesandt hatte, erhielt sie kurze Zeit später die Rechnung über einen dreistelligen Betrag für das erste Vertragsjahr. Da die Beklagte keine Zahlung leistete, erhob die Klägerin Klage.
Doch der BGH lehnte im Ergebnis, ebenso wie beide Vorinstanzen, einen Zahlungsanspruch der Klägerin ab. Zur Begründung führte der BGH aus, dass die formularmäßige Entgeltklausel überraschend sei, gem. § 305c Abs.1 BGB. Dies sei immer dann der Fall, wenn die Klausel von den Erwartungen des Vertragspartners deutlich abweicht und dieser vernünftigerweise nicht damit zu rechnen braucht. Auch die ungewöhnliche äußere Gestaltung sowie die Unterbringung an einer unerwarteten Stelle können eine überraschende Klausel ausmachen.
Bei einer Vielzahl von Grundeinträgen in Internetbranchenverzeichnisse erfolge eine Registrierung unentgeltlich, so der BGH, sodass die im Fließtext versteckten Vertragsangaben ohne Weiteres übersehen werden können und der Adressat auch nicht mit einer Kostenpflicht rechnen müsse. Die Aufmachung und Hervorhebungen lenken die Aufmerksamkeit des Adressaten in erster Linie auf die linke Spalte. Zudem könne von einem durchschnittlichen Kaufmann nicht erwartet werden, dass er den gerahmten Text sorgfältig lese. Die drucktechnische Anordnung der Entgeltpflicht sei so vorgenommen worden, dass eine Kenntnisnahme durch den durchschnittlich aufmerksamen gewerblichen Adressaten nicht zu erwarten ist.
Vorinstanzen: LG Bochum, Urteil vom 15. November 2011 – 11 S 100/11 –
AG Recklinghausen, Urteil vom 24. Mai 2011 – 13 C 91/11 –

Freitag, 21. September 2012

Euro-Krise: Wann wird Deutschland die Reissleine ziehen ?


Im Streit um die Euro-Rettung hat sich Deutschland bisher geweigert die Notbremse zu ziehen.

Stattdessen hat Deutschland zugestimmt, die Fiskal - Schulden der anderen EU - Staaten im Rahmen einer gesamtschuldneristischen Haftung mit einem Gesamtvolumen von fast 700 Milliarden Euro zu tragen.

 Zum Glück hat das deutsche Bundesverfassungsgericht  diese Haftung jetzt summenmässig auf 190 Milliarden Euro eingegrenzt. Das war eine deutliche Klatsche für unsere Regierungspolitiker.

Da muss man sich doch wirklich fragen, ob die verantwortlichen deutschen Politiker realtitätsfremd oder grössenwahnsinnig sind.

Deutschland war nicht einmal in der Lage die im Rahmen der deutschen Einheit anfallenden finanziellen Probleme zu lösen, auch da verschwanden Milliarden in dunklen Kanälen, und von West nach Ost fliesst heute noch viel Geld. Im Osten ist alles schön saniert worden, im Westen gehen die Strukturen wegen der fehlenden Felder förmlich vor die Hunde.

Und jetzt soll das Problem in der EU besser gelöst werden ? Jetzt, wo einige klamme EU Staaten unter den sogenannten Rettungsschirm schlüpfen wollen bzw. schon geschlüpft sind ? Griechenland, Irland, Spanien, Italien um nur einige der Wackelkandidaten zu nennen.

Alle haften untereinander, ja womit denn bitte schön ?

Als klammer Schuldner hole ich mir auch gerne solvente Partner in mein Boot, damit dieses nicht absäuft.

Haftet Griechenland etwa für spanische Verbindlichkeiten ? Oder Spanien etwa für Italien ? Theoretisch sicherlich, aber sicherlich nur auf dem Papier, zumal dann, wenn auf dem Papier auch die deutsche Volkswirtschaft als haftender Partner eingeschlossen ist.

Und was soll die Bankenaufsicht bewirken, die schon ab Januar eingeführt werden soll ?

Schon vergessen:

In USA sind Hunderte Banken geschlossen worden, deutsche Banken mussten ebenfalls mit Milliarden gestützt werden.

Woher sollen die Milliarden kommen, die nötig sind, um z.B. spanische Banken zu stützen ?

Wer soll das bezahlen ?

In Deutschland gab und gibt es den Länderfinanzausgleich, schon seit zwanzig Jahren, schon seit der deutschen Einheit fliessen Milliarden von West nach Ost.

Glauben unsere Politiker etwa, dass sich die Krise in der EU schneller lösen lässt ?

Die EU - Südstaaten wissen, dass wir Deutsche Billionen Guthaben auf den Konten haben, insbesondere unsere Sparkasseninstitute und die Volksbanken sind "gesund", deshalb will man sie auch einbinden in das grosse Lösungspaket.

Wollen wir das auch ?

Wann wird die Notbremse gezogen ? Warum nicht jetzt sofort ?

Weil Deutschland dann ein zweites mal als der grosse Zerstörer Europas dasteht ?

Im zweiten Weltkrieg haben wir Deutschen Europa mit dem Krieg zerstört, jetzt besteht die Gefahr, dass wir es wirtschaftlich zerstören, es sei denn, dass wir gewillt sind den Europa - Gedanken auf viele viele Jahre zu finanzieren.

Autor der Redaktion bekannt

Donnerstag, 20. September 2012

Regierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke verbieten


Stromengpässe im WinterRegierung will Abschalten wichtiger Kraftwerke verbieten


Mit Paragrafen gegen den Blackout: Die Bundesregierung will laut einem Zeitungsbericht gesetzlich verbieten, dass wichtige Kraftwerke im Winter abgeschaltet werden. Verbraucherschützer begrüßen die "Rückkehr in die staatliche Energieplanwirtschaft".

Betrug: Abmahnungen durch Pseudo-Anwaltskanzlei ?


In München gibt es nun eine weitere "neue" Abmahnkanzlei, bei der es sich mutmaßlich jedoch lediglich um einen rafinierten Betrugsversuch handelt. Denn den vermeintlichen Münchner Rechtsanwalt "Klaus Kroner" gibt es gar nicht, zumindest ist er nicht bei der Bundesrechtsanwaltskammer registriert, was eine Recherche unserer Kanzlei ergeben hat.
Der angeblich promovierte Rechtsanwalt Klaus Kroner soll unter der Anschrift Maximilianstrasse 13 in 80539 München residieren, und zwar zusammen mit den Anwälten Dr. Jutta Müller, Martin Müller, Konstantin Wolff, Ulrike Henning und Dr. Sabine Schwarz.


Quelle / Volltext anwalt.de



Leipzig: Gerichtsvollzieher pfändet Jobcenter im Auftrag von Hartz IV-Bezieher


Leipzig: Gerichtsvollzieher pfändet Jobcenter im Auftrag von Hartz IV-Bezieher

Ein kleiner Streit zwischen einem Hartz IV-Bezieher und einem örtlichen Jobcenter hat sich auf bemerkenswerte Art und Weise aufgebläht. Ein Gericht hatte das Jobcenter in Leipzig dazu verpflichtet, dem Mann eine Sanktion auszuzahlen, die diese vorerst einbehalten hatte. Das Center weigerte sich. 

Der betroffene Mann reagierte und zog einen Gerichtsvollzieher hinzu. Dieser nahm sich der Sache an, seine Mahnanrufe beim Jobcenter erwirkten nur eine Teilzahlung. Daraufhin fackelte er nicht lange: Prompt lief er unangemeldet zu der Behörde und führte eine Zwangsvollstreckung durch. 

Dabei pfändete er Beträge aus der Barkasse. Zu der Affäre war es gekommen, nachdem das Jobcenter dem Mann einen Ein-Euro-Job angeboten hatte. Als er an Ort und Stelle einen negativen Bescheid des Arbeitgebers erhielt, verdonnerte das Center ihn, im Verdacht des Nicht-Versuchs zu einer Strafe.

Weltalzheimertag 21.09.2012


In der Dunkelheit des Vergessens

Weltalzheimertag: Noch immer ist Demenz unheilbar


Etwa 30 Prozent aller 90-Jährigen leiden an Demenz. Mit der Chefärztin der Geriatrie der Oberhavel-Kliniken in Hennigsdorf, Sigrid Schadow, sprach Frauke Herweg.
Quelle / Volltext MA




Welt-Alzheimertag - der 21. September

Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 115 Millionen ansteigen, besonders dramatisch in China, Indien und Lateinamerika.
Der Welt-Alzheimertag wird von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) (www.alz.co.uk) weltweit unterstützt.


http://www.deutsche-alzheimer.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Welt-Alzheimertag

Bürger fragen - Politiker antworten

Was machen eigentlich unsere Politiker mit Ihrer Zeit ?

Lesen Sie dazu die Informationen von http://www.abgeordnetenwatch.de


Bürger fragen - Politiker antworten
abgeordnetenwatch.de ist der direkte Draht von Bürgerinnen und Bürgern zu den Abgeordneten und Kandidierenden. "Bürger fragen - Politiker antworten" ist der Kern des Portals. Der öffentliche Dialog schafft Transparenz und sorgt für eine Verbindlichkeit in den Aussagen der Politiker. Denn alles ist auch Jahre später noch nachlesbar. Daneben werden auf abgeordnetenwatch.de dasAbstimmungsverhalten der Abgeordneten und ihre Nebentätigkeiten öffentlich.

Ebola-Epidemie fordert zahlreiche Opfer


Ebola-Epidemie fordert zahlreiche Opfer



In einem der ärmsten Länder der Welt greift derzeit die Ebola-Seuche um sich. Hilfsorganisationen versuchen mit aller Kraft die Ausbreitung einzudämmen.

Durch die Ebola-Epidemie sind in der Demokratischen Republik Kongo nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits 32 Menschen gestorben. Bei bislang 14 von insgesamt 72 Krankheitsfällen wurde das Virus durch Laboranalysen eindeutig bestätigt. Verschiedene Organisationen - darunter "Ärzte ohne Grenzen"und das Kinderhilfswerk Unicef - versuchen, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Im Juli war es im benachbarten Uganda zu einem Ebola-Ausbruch gekommen. Dort starben 16 Menschen an dem Fieber. Nach fünf Wochen hatten Experten die Seuche unter Kontrolle gebracht. Laut "Ärzte ohne Grenzen" hängen die Infektionen in den Ländern aber nicht zusammen.
Quelle / Volltext stern

Französische Studie zu Gen-Mais sorgt für Wirbel

Es sind Bilder, die schockieren: Ratten haben große Tumore, Organe sind geschädigt, die Tiere sterben ungewöhnlich schnell. Es handelt sich um Beobachtungen bei einer französischen Langzeitstudie, in der gentechnisch veränderter Mais verfüttert wurde.

Quelle / Volltext RP

Arno Stübling baut Oldtimer auf, hat in Schönfließ eine Ruine saniert und geht gern in die Luft


Der Vielseitige

Arno Stübling baut Oldtimer auf, hat in Schönfließ eine Ruine saniert und geht gern in die Luft

SCHÖNFLIESS - Am vergangenen Sonntag hat Arno Stübling drei Autos gekauft. Einen Mercedes W 110 aus dem Jahr 1967, einen 58 Jahre alten Skoda und einen ebenso alten Saporoshez. „Luftgekühlter V-Motor“, schwärmt Stübling über den Ukrainer. „Ein halber Tatramotor.“ Letzterer hat acht Zylinder, der „Sapo“ nur vier. „Wenn man das angeboten bekommt, kann man nicht nein sagen, dann muss man kaufen“, sagt der gelernte Kfz-Schlosser. Seit 1980 befasst er sich mit Oldtimern, bis vor zwei, drei Jahren nur nebenbei, mehr als Hobby. Jetzt betreibt er neben seinem Winterdienst einen An- und Verkauf.

Quelle / Volltext MA

Dutzende Tote nach Luftangriff im Norden

Bei einem Luftangriff in Syrien sind nach Oppositionsangaben Dutzende Menschen getötet worden. Der Angriff ereignete sich auf eine Tankstelle Nahe der türkischen Grenze.

Das Video im Wortlaut: Dutzende Menschen sind nach Oppositionsangaben bei einem Luftangriff auf eine Tankstelle im Norden Syriens getötet worden. Mehr...

Quelle / Volltext http://www.stern.de/politik/ausland/buergerkrieg-in-syrien-dutzende-tote-nach-luftangriff-im-norden-1898102.html

Athen zofft sich mit Troika


Neuer Schuldenschnitt nicht ausgeschlossenAthen zofft sich mit Troika

Der Schuldenschnitt mit den privaten Gläubigern vom März dieses Jahres wird für Griechenland wohl nicht ausreichen. Commerzbank-Chef Blessing erwartet nun eine Beteiligung der öffentlichen Gläubiger. Hinsichtlich eines weiteren Sparprogramms gibt es zwischen Vertretern der Regierung in Athen und der Troika noch keine Einigung.Während die griechische Regierung mit ihren internationalen Geldgebern über weitere Sparanstrengungen feilscht, hat Commerzbank-Chef Martin Blessing erneut einen zweiten Schuldenschnitt für das Mittelmeerland ins Gespräch gebracht. "Wir werden am Schluss noch mal einen Schuldenschnitt in Griechenland sehen, an dem sich alle Gläubiger beteiligen werden", sagte der Manager. Anders als im Frühjahr könnten dann auch öffentliche Gläubiger wie die EZB und nationale Notenbanken zur Kasse gebeten werden. Quelle / Volltext NTV

Spitzbubenkartei - online: Hypo-Prozess: Kulterer und Striedinger auf Anklage...

Spitzbubenkartei - online: Hypo-Prozess: Kulterer und Striedinger auf Anklage...: Die beiden Angeklagten sollen 2004 die Bank bei einem Deal um Vorzugsaktien um 5,5 Millionen Euro geschädigt haben. Mit einem Blitzlichtg...

Spitzbubenkartei - online: Hypo-Prozess: Dreieinhalb Jahre Haft für Kulterer

Spitzbubenkartei - online: Hypo-Prozess: Dreieinhalb Jahre Haft für Kulterer: Der zweite Kärntner Hypo-Prozess endete am Donnerstag mit vier Schuldsprüchen. Nun erhöht sich die Chance der BayernLB, bei den früheren Hyp...

Spitzbubenkartei - online: Hypo-Prozess: Kulterer und Striedinger auf Anklage...

Spitzbubenkartei - online: Hypo-Prozess: Kulterer und Striedinger auf Anklage...: Die beiden Angeklagten sollen 2004 die Bank bei einem Deal um Vorzugsaktien um 5,5 Millionen Euro geschädigt haben. Mit einem Blitzlichtg...

Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energi...


Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energi...


Sauberer Windstrom aus dem Binnenland macht Energiewende unschlagbar günstig


juwi-Vorstand Matthias Willenbacher präsentiert zukunftsweisendes Konzept zum EE-Ausbau / Einsparpotenzial von mehreren Milliarden / Kritik an Bundesregierung

Husum, 19. September 2012. Frischen Wind in die Debatte um Tempo und Kosten der Energiewende bringt der Wörrstädter Projektentwickler juwi. Auf der Messe „Husum WindEnergy“ stellte juwi-Vorstand Matthias Willenbacher sein zukunftsweisendes Konzept zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vor – mit einem Einsparpotenzial von mehreren Milliarden Euro. Und das ohne Abstriche am Zeitplan von Atomausstieg und Energiewende.



„Wir können Windenergie im Binnenland schon heute günstiger als mit neuen Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugen“, erläuterte Willenbacher sein Konzept vor Journalisten. „Voraussetzung ist, dass wir weitere gute Standorte erschliessen und auf die richtige Technik setzen. Höhere Türme und grössere Rotoren sorgen bei gleicher oder sogar kleinerer Generatorleistung auch fernab der Küsten dafür, dass Windräder im Jahr mehr als 4'000 Volllaststunden (siehe Grafik/Anlage 1) erreichen. Das sind Werte, die auch auf dem Meer nicht wesentlich übertroffen werden“, so der juwi-Vorstand. In der Summe führt die verbrauchsnahe, räumlich ausgewogen verteilte und mit der richtigen Technik erzeugte Kilowattstunde Windstrom dazu, dass weniger Reservekraftwerke, kein Netzausbau auf Höchstspannungsebene und weniger als die Hälfte an Speicherkapazität benötigt werden. Das bewirkt eine dramatische Reduzierung der Kosten für die Energiewende und macht Strom auch in Zukunft verlässlich verfügbar und für Jedermann bezahlbar.

Doch was macht die Bundesregierung?
Sie will die Energiewende ausbremsen! Während noch vor Jahresfrist von einer „Stromlücke“, von möglichen „Blackouts“ die Rede war, geht der schwarz-gelben Regierungskoalition der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt plötzlich zu schnell. Begründet wird der erneute Sinneswandel mit den angeblich viel zu hohen Kosten und den damit verbunden Belastungen für die Bürger.


Aber stimmt das wirklich?
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Gut 5‘000 Euro muss ein bundesdeutscher Durchschnittshaushalt im Jahr für Energie aufwenden. Jeweils etwa 2‘000 Euro entfallen für Heizung (Öl oder Gas) und Mobilität (Benzin oder Diesel). Von den rund 1‘000 Euro für Strom sind gerade mal 120 Euro Kosten für die sogenannte EEG-Umlage. Diese wird oft fälschlicherweise mit den Kosten der Energiewende gleichgesetzt (siehe Anlage 2).

Fossile Brennstoffe werden immer teurer
„Selbst wenn diese EEG-Differenzkosten auf 160 oder gar 180 Euro pro Jahr und Haushalt steigen sollten, ist dies immer noch billiger als ein plumpes weiter so“, rechnet Willenbacher vor. „Fossile Brennstoffe werden von Jahr zu Jahr teurer. Dies wird sich auch im Strompreis niederschlagen. Im Bereich der erneuerbaren Energien gibt es dagegen eine rasante Entwicklung mit Innovationen, die die Erzeugerpreise immer weiter purzeln lassen“, ist sich der juwi-Chef sicher. „Und ist ein Windrad erst einmal am Netz liefert es 25 Jahre lang Strom zu gleichbleibend niedrigen Kosten – garantiert günstiger als Gas- oder Kohlekraftwerke.“

Offshore ist der teuerste Weg
Aber auch innerhalb der erneuerbaren Energien gibt es in Sachen Effizienz grosse Unterschiede. „Windräder an Land können den mit Abstand günstigsten Strom erzeugen“, sagt Matthias Willenbacher. Dagegen stehen immense Kosten für den Ausbau der Windenergienutzung auf hoher See. Offshore-Windräder sind für Willenbacher der teuerste Weg, Strom in grossen Mengen zu produzieren. Hinzu kommen tausende Kilometer Stromtrassen auf Höchstspannungsebene, die kreuz und quer durchs Land gezogen werden müssen und den Stromkunden mit schätzungsweise 20 bis 30 Milliarden Euro belasten werden. „Zu alledem dürfen die grossen Stromkonzerne ihre Windräder in der Nordsee aufbauen, obwohl in absehbarer Zeit kein Netzanschluss verfügbar sein wird“, so der juwi-Vorstand kopfschüttelnd. „Auch dafür werden wieder die Verbraucher zur Kasse gebeten.“

Warum macht die Bundesregierung so etwas?
An der Sorge um den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen kann es nicht liegen. Dazu ist die Zahl der Jobs im Zusammenhang mit Offshore-Windparks zu gering. Jedenfalls um ein Vielfaches weniger als in der Solarbranche, wo unter Hinweis auf die „Kosten der Energiewende“ die Ausbaurate wohl auf ein Viertel gedrückt und so mutwillig zehntausende von Arbeitsplätzen vernichtet wurden.

„Wer die wahren Beweggründe von Merkel, Altmaier & Co. in Sachen Energiepolitik ergründen möchte, sollte sich anschauen, wer in Windparks in Nord- oder Ostsee investiert“, rät Willenbacher allen Bürgern im Lande. „Es sind die vier grossen Energieversorger, die als Trost für den Verlust ihrer Kernkraftwerke neue Gelddruckmaschinen auf hoher See bekommen sollen. Dann können sie den Verbrauchern noch mehr Kohle aus der Tasche ziehen. Und das, obwohl sie schon heute mehr verdienen als alle Stromkunden für die EEG-Umlage zahlen müssen.“ (siehe Anlage 3)

Windstrom wirtschaftlich erzeugen
Damit die Kostensenkungspotenziale der Onshore-Windenergie gegenüber der Offshore-Variante noch deutlicher als bisher realisiert werden können, sind allerdings Änderungen in der bestehenden Vergütungsstruktur notwendig. Diese sieht bislang vor, dass Strom aus jeder Anlage – egal wie gut der Standort ist – am Anfang mit einem erhöhten Satz von knapp 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet wird. Erst nach einer gewissen Zeit – laut Gesetz mindestens fünf Jahre – fallen auch gute oder sehr gute Standorte auf die Grundvergütung von knapp fünf Cent. „Für mich ist nicht ersichtlich, warum Standorte, an denen für 5, 6 oder 7 Cent pro Kilowattstunde wirtschaftlich Windstrom erzeugt werden kann, fünf Jahre oder länger mit fast 9 Cent pro Kilowattstunde vergütet werden. (weitere Erläuterungen siehe Anlage 4). Hier wird das Geld der Verbraucher buchstäblich in den Wind geworfen“, so Willenbacher.

Passgenaue Vergütung für jeden Standort
juwi tritt deshalb für ein Preismodell ein, bei dem sehr gute Standorte von Anfang an passgenau nur die Vergütung erhalten, die für ihren wirtschaftlichen Betrieb notwendig ist. Diese Vergütung wird dann aber konstant über die gesamte Betriebsdauer gewährt. Für weniger windstarke Standorte bedeutet dies, dass die Vergütung höher ausfällt – bis zu einem Betrag, der nahe der heutigen Anfangsvergütung liegt. Wenn gleichzeitig die Vergütungsdauer auf 25 Jahre verlängert und so die längere Betriebsdauer der Anlagen berücksichtigt wird, können heute schon gewaltige volkswirtschaftliche Kosten eingespart werden, ohne dass der rasche Ausbau der Windenergie in Deutschland an Schwung verliert.

So geht Energiewende heute!
Ein Leuchtturmprojekt für die Windenergie-Nutzung im Binnenland entsteht derzeit rund 50 Kilometer westlich von Mainz an der Autobahn A 61. In Ellern (Rhein-Hunsrück-Kreis) werden erstmalig in Deutschland fünf Windenergie-Anlagen der 7,5-Megawatt-Klasse in einem Waldgebiet sauberen Strom produzieren. Die fünf Anlagen vom Typ Enercon E-126 werden an einem herausragenden Standort mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten in Nabenhöhe von mehr als 8 Meter/Sekunde errichtet. Das erste Windrad geht diese Tage ans Netz.

Und was bringt die Zukunft?
Für die kommenden Jahre hat juwi Windparks im In- und Ausland mit einer Gesamtleistung von mehreren Tausend Megawatt in der Pipeline. Zentrale Auslandsmärkte sind neben Frankreich und Polen vor allem Mittel- und Südamerika sowie die USA und Kanada.

Text: juwi

Windenergie-online: Ausbau der Windenergie ist eine realistische Persp...

Windenergie-online: Ausbau der Windenergie ist eine realistische Persp...: Für Windkraftanlagen, sagt Regierungspräsident Hermann Strampfer, gebe es auch im Biosphärengebiet Platz. Bis ein Standort ausgewiesen wer...

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Stalking! Lesben-Zoff vor dem Amtsgericht



EX STELLTE SOGAR MAIBAUM
Stalking! Lesben-Zoff vor dem Amtsgericht

Die Liebe dauerte nur sechs Wochen, doch der Rosenkrieg fast 15 Monate. Im kuriosen Stalking-Fall, der jetzt vor dem Bonner Amtsgericht verhandelt wurde, spielen diesmal zwei Frauen die Hauptrollen.
Alles hat Ilka F. (51, Namen geändert) versucht, um Katharina T. wieder zurückzugewinnen: Zwischen Februar 2011 und Mai 2012 schrieb die Bonnerin SMS und Emails, stellte Blumen vor die Tür, einen Maibaum ans Haus, schickte Liebesbriefe und deponierte südamerikanisches Obst und Wein am Fahrrad der gebürtigen Chilenin (44).
Die hatte von den unerwünschten Liebesbeweisen schnell die Nase voll: „Ich habe ihr immer wieder gesagt, dass es aus ist und keine Chance auf einen Neuanfang besteht. Mal war dann zwei Monate Ruhe, und ich dachte: Das war es jetzt. Aber dann kam wieder was.“
Quelle / Volltext express

Identitätsdiebstahl im Internet


Identitätsdiebstahl im Internet

Achtung Doppelgänger!

„Besonders spannend“ lautet die Bewertung von Kinofilmen, in denen der Hauptakteur seine Identität verliert oder wieder zu finden sucht; „besonders nervenaufreibend“ erlebt man in einer Anwaltskanzlei diejenigen Mandanten, deren Identität gestohlen wurde.

Maserati-Harry klagt auf 23.000-Euro-Job


Maserati-Harry klagt auf 23.000-Euro-Job


EX-TREBERHILFE-CHEF

Ex-Chef der Treberhilfe Harald Ehlert (50) wollte seinen Job zurück. Für 23.000 Euro Monatssalär. Klage abgewiesen.
Arbeitsgericht, Aufruf zum Aktenzeichen 5 Ca 19989/11.
Die Richterin ordnete persönliches Erscheinen an. Doch Harald Ehlert (50) kneift: Über Nacht erkrankt, so sein Anwalt.
Ehlert will vor Gericht einen 23.000-Euro-Job erstreiten. Von der „Neuen Treberhilfe“.
Bei der alten „Treberhilfe“, die sich mit öffentlichen Geldern um Obdachlose kümmerte, lebte er einst als Boss wie die Made im Speck. Weit über 30.000 Euro Gehalt im Monat (mehr als die Bundeskanzlerin). Vereins-Villa am See, Privatgemächer für 450 Euro Miete im Monat. Als Dienstwagen ein strammer Maserati mit Chauffeur. Über genau den stolpert Ehlert 2010. Legt nach der „Maserati-Affäre“ offiziell die Geschäfte nieder. Kassiert aber angeblich munter weiter, hat nach wie vor das Sagen! Die Treberhilfe schlittert in die Insolvenz.

Quelle / Volltext BZ

Spitzbubenkartei - online: Millionenbuße für Siemens und ABB wegen Trafo-Kart...

Spitzbubenkartei - online: Millionenbuße für Siemens und ABB wegen Trafo-Kart...: Energieversorgung : Millionenbuße für Siemens und ABB wegen Trafo-Kartell Siemens, ABB und andere deutsche Unternehmen haben Energieversor...

Windenergie-online: Wind-Westerwald GBR

Windenergie-online: Wind-Westerwald GBR: Wind-Westerwald  betreibt und projektiert erfolgreich Windkraftanlagen, PV-Solaranlagen und Biomasse. Die Firma ist eine Kooperation aus Be...

Die WKN AG

 Projektierung und Realisierung von Windparks
Bereits seit 1990 plant, finanziert, baut und betreibt die WKN Windkraft Nord AG Windparks weltweit. So hat das Unternehmen bislang Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1050 Megawatt realisiert. Erste ausländische Windparks wurden in Italien, Spanien, Polen und den USA fertiggestellt. Neben dem Hauptsitz im Haus der Zukunftsenergien in Husum, Deutschland, ist die WKN AG mit Tochtergesellschaften und Joint Ventures in Italien, Polen, Frankreich, der Ukraine, Schweden, Südafrika und den USA vertreten. Dabei setzt die WKN AG konsequent auf Langfriststrategien und Kooperationen mit Partnern vor Ort.

Das Angebot der WKN AG reicht dabei von der Standort-Evaluierung und -Erschließung über die Planung, Finanzierung, den schlüsselfertigen Bau und Betrieb bis hin zur kaufmännischen und technischen Verwaltung der Windparks.

Wichtig für Projektentwickler:

Die WKN AG steigt auch in angeplante oder teilrealisierte Projekte ein und übernimmt bei Bedarf das Realisierungsrisiko.



WKN AG
Otto-Hahn-Straße 12-16
25813 Husum / Germany
T: +49 (0) 4841 8944-100

F: +49 (0) 4841 8944-225



Schauspielerin zeigt Nakoula Basseley Nakoula, den Produzenten des Mohammed-Films an

Schauspielerin zeigt Produzenten des Mohammed-Films an
Eine in dem für großen Aufruhr sorgenden islamfeindlichen Film "Die Unschuld der Muslime" mitwirkende Schauspielerin hat in den USA Klage gegen dessen Produzenten und das Internetvideoportal Youtube eingereicht. Cindy Lee Garcia gab bei einem Gericht in Los Angeles an, sie sei über die mit dem Video verfolgten Absichten getäuscht worden. Konkret beklagt sie eine Verletzung ihrer Privatsphäre, Betrug, Verleumdung und eine Absicht, ihr zu schaden, wie aus der Klageschrift hervorgeht.

Quelle / Volltext Yahoo

Göteborg : Gebärmutter - Transplantation von Mutter an Tochter



Organ von Mutter an Tochter übertragen 


Chirurgen am Universitätsklinikum in Göteborg haben zwei Frauen den Uterus ihrer jeweiligen Mutter transplantiert. Das mehr als zehnköpfige Ärzteteam spricht von einer erfolgreichen Operation. Allen vier Frauen gehe es gut, so der leitende Chirurg.

Mittwoch, 19. September 2012

Prostatakrebs - online: AOK geht mit neuem Pflegeportal online

Prostatakrebs - online: AOK geht mit neuem Pflegeportal online: Die Krankenkasse AOK hat ein Online-Portal zum Thema Pflege gestartet. Neben Informationen zu den Leistungen der Pflegeversicherung finden...

Dresden: Aggressive Keime in Unfallchirurgie entdeckt


Aggressive Keime in Unfallchirurgie entdeckt

Im städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt sind multiresistente Keime aufgetaucht. Sechs Patienten sind infiziert. Die Bakterien machen laut Klinik nicht krank, dennoch wurde ein Aufnahmestopp für die unfallchirurgische Station verhängt.

Bei sechs Patienten des Städtischen Krankenhaus Dresden-Neustadt sind aggressive Keime aufgetaucht. Nach dem Nachweis des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Stamm kurz MRSA wurde für die unfallchirurgische Station ein Aufnahmestopp verhängt, sagte der ärztliche Direktor des Krankenhauses, Tobias Lohmann. Betroffene seien nun in Einzelzimmern untergebracht. Mit Blick auf ihren Gesundheitszustand gibt der Hygiene-Leiter Michael Wendt Entwarnung: "Es geht keinem der Patienten schlechter als vorher."

Offen mit der Krankheit Demenz umgehen


Offen mit der Krankheit Demenz umgehen
Die Experten Chefarzt Dr. Manfred Kolck vom St. Rochus-Hospital in Telgte, Elisabeth Jasper von der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Warendorf, Anja Kölkebeck vom Demenz Servicezentrum Ostwestfalen-Lippe, Angehörigenvertreter Heinz Wenhardt von der Alzheimer Gesellschaft im Kreis Warendorf und Annette Wernke vom Demenz-Servicecenter Münsterland in Ahlen haben am Mittwoch in Oelde zahlreiche Leser-Fragen beantwortet.

Interview zu Rheumakongress in Bochum


Interview zu Rheumakongress in BochumRückenschmerzen können Rheuma bedeuten

Rheuma kann jeden treffen: Kinder, junge und alte Menschen. Am Mittwoch (19.09.2012) hat in Bochum der 40. Jahres-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie begonnen. Der Kongresspräsident, Prof. Dr. Jürgen Braun, erklärt im Interview, wie wichtig eine frühe Behandlung ist.
Unter dem Oberbegriff "Rheuma" werden mehr als 100 verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst. Es sind meist chronische Erkrankungen der Gelenke, Knochen und der umliegenden Muskeln und Sehnen. Bei einigen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen können Organe wie Herz und Lunge beteiligt sein. Eine der häufigsten Varianten ist die sogenannte rheumatoide Arthritis, also die chronische Gelenkentzündung: Finger, Handgelenke, Zehen und Knie schmerzen, schwellen ohne erkennbaren Grund an. Die Patienten fühlen sich morgens steif, zum Teil über Stunden. Unbehandelt zerstört diese Autoimmunerkrankung Knorpel und Knochen. Unter den verschiedenen Formen von rheumatoider Arthritis leiden in Deutschland rund 1,5 Millionen Erwachsene. Auch entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule, die sogenannte axiale Spondyloarthritis, fällt darunter. Bei dieser speziellen Form, unter der oft schon junge Erwachsene leiden, bildet sich in der Wirbelsäule neuer Knochen.
Quelle / Volltext WDR

Verursacht Genmais Krebs?


Ratten erkrankten häufiger an TumorenVerursacht Genmais Krebs?


Mit gentechnisch verändertem Mais gefütterte Ratten erkranken häufiger an Krebs als Tiere, die herkömmliche Nahrung erhalten. Die Ergebnisse einer Studie, die in der Fachzeitschrift "Food and Chemical Toxicology" veröffentlicht wurde, hat eine Diskussion über die Zulassung von Genpflanzen in der EU ausgelöst
Quelle / Volltext RP

Astroturfing - rechtliche Probleme bei gefälschten Kundenbewertungen im Internet

Dorota Ziesch - Presseschau - Für Sie gelesen


Astroturfing - rechtliche Probleme bei gefälschten Kundenbewertungen im Internet

Von Kunden auf Bewertungsplattformen und Shoppingseiten im Internet abgegebene Produktbeurteilungen haben großen Einfluss auf die Kaufentscheidungen anderer Konsumenten. Das kann Hersteller und Händler in Versuchung führen, die von ihnen angebotenen Produkte selbst auf diesen Webseiten unter Verschleierung ihrer wahren Identität positiv zu bewerten, um ihre Verkaufschancen zu erhöhen. Im folgenden Beitrag geht es um aktuelle Beispiele derartiger Aktivitäten, die in bestimmten Formen auch als "Astroturfing" bezeichnet werden, sowie um deren rechtliche Beurteilung.

Bundesumweltminister Altmaier eröffnet HUSUM WindEnergy 2012


Bundesumweltminister Altmaier eröffnet HUSUM WindEnergy 2012

Messe als wichtiger Impulsgeber für eine Branche im Umbruch
Husum, 18. September 2012. Zum 13. Mal öffnet die internationale Leitmesse der Windenergie in Nordfriesland ihre Tore. Bundesumweltminister Peter Altmaier kam dieses Jahr die Ehre der offiziellen Messe-Eröffnung zu. Neben der kommunikativen Grundstimmung und den kurzen Wegen auf dem Messegelände laden auch die bekannten Rahmenveranstaltungen und das umfangreiche Kongress-Angebot zum Austausch ein. Die nächsten fünf Tage ist Husum die internationale Windhauptstadt. Aus allen Teilen der Welt kommen Akteure der Windenergie, um sich über die neuen Trends, Techniken und Innovationen zu informieren und sich von der Dynamik der Wachstumsbranche inspirieren zu lassen. Darunter auch Prinz Joachim aus Dänemark, der seinen Besuch  für Mittwoch, den 19.09.2012, ankündigt hat. Über 36.000 Besucher kommen in die Weltwind-Hauptstadt, die Kultstatus genießt.  Obwohl der Ausbau der Windenergie in Deutschland, in Europa und auch weltweit anhält und politisch vielerorts Rückenwind erfährt, sieht sich die Branche derzeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert.
EU-Finanzkrise, Kostenexplosion, Netzengpässe an Land und noch mehr im Bereich der Offshore-Windenergie, aber auch Akzeptanzprobleme im In- und im Ausland erschweren den zügigen Ausbau für eine klimafreundliche Energiezukunft. Es gibt daher viel Gesprächsbedarf zwischen Politik, Wissenschaft und Windenergiewirtschaft. Zudem bedarf es einer Reihe von pragmatischen Lösungen, um die bestehenden Probleme zügig anzupacken. Netzstabilität, Energiespeicherung, Windprognostik, Logistik, Optimierung von Produktionsprozessen sind einige der zahlreichen Themen, die neu ausgelotet werden müssen. Daher verdeutlicht der diesjährige Rekord von knapp 1.200 Ausstellern aus 90 Ländern nicht nur die enorme Vitalität der Branche, sondern auch die Hoffnung, dass von Husum aus neue, wichtige Impulse für die weltweit agierende Windenergie ausgehen. So bietet die Messe in Husum für fünf Tage erneut die unnachahmliche Atmosphäre einer Bühne, auf dem die Windenergie in der Vergangenheit ihren Aufbruch erlebte und heute für das Selbstverständnis einer jungen wie erfolgreichen Branche wichtiger denn je ist.
Austausch auf Augenhöhe und die Besinnung auf die Stärken der Branche
„Während die Branche sich deutlich im Umbruch befindet, steht die Messe in dieser schwierigen Phase für eine verlässliche Kontinuität. Bei uns können sich alle Marktteilnehmer, ob aus dem In- oder Ausland, orientieren, wo die Windenergie gegenwärtig steht und wohin sie sich in ihren jeweiligen, teilweise sehr unterschiedlichen Teilmärkten wahrscheinlich entwickeln wird“, sagt Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress. Den Austausch auf Augenhöhe und die Besinnung auf die Stärken der Branche werden alle Beteiligten voranbringen – seien es Hersteller, Betreiber, Zulieferer, Logistiker, Planer, Wissenschaftler oder politische Entscheider. Zu Letzteren gehört auch Bundesumweltminister Peter Altmaier, der auf "Verlässlichkeit und Berechenbarkeit" im Ausbau der erneuerbaren Energien setzt. Vor rund einem Monat stellte er sein 10-Punkte-Programm für die deutsche Energiewende vor, heute Vormittag eröffnet er die HUSUM WindEnergy in einer festlichen Veranstaltung unter anderem mit Reden von US-Windpionier Paul Gipe und einer Videobotschaft der Schirmherrin EU-Kommissarin Connie Hedegaard. Dabei betonte Altmaier seine Haltung zum Ausbau der Windenergie: „Mit der Energiewende stellen wir in Deutschland die Weichen für eine verantwortungsvolle, eine sichere und fortschrittliche Energieversorgung im 21. Jahrhundert. Windstrom an Land und eine breit ausgebaute Offshore-Windenergie sind unverzichtbare Standbeine unserer Energiezukunft. Heute trägt die Windenergie 7 bis 8 Prozent zum deutschen Strommix bei, in 40 Jahren soll sie die Hälfte unseres Strombedarfs decken.“ Ein großer Teil dieses Windstroms wird dann aus Schleswig-Holstein stammen. Für Torsten Albig, seit Juni Ministerpräsident des nördlichsten Bundeslandes, ist die Windkraft mit ihrer regionalen Wertschöpfung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: „Die Windenergiebranche an der schleswig-holsteinischen Westküste ist nicht nur unverzichtbar für die Energiewende in Deutschland, sie ist auch einer der wichtigsten Wachstumsbereiche in unserem Land.“
Windenergie spielt dominante Rolle für das Gelingen der Energiewende
Im Zentrum der Branche und ihrer gesamten Wertschöpfungskette stehen die Hersteller von Windturbinen. Mit der kompletten Übernahme des Bremerhavener Unternehmens Multibrid im Jahr 2010 gehört auch der französische Staatskonzern AREVA und seine Tochter AREVA Wind nun zu den großen Anlagenherstellern auf internationaler Ebene. Im Testfeld alpha ventus sammelte AREVA Wind wertvolle Erfahrung, mit der das Unternehmen wichtige Anstöße in die Windbranche gibt. Jean Huby, CEO des Anlagenherstellers, erklärt auf der Eröffnungspressekonferenz der HUSUM WindEnergy, wie die politisch vorgegebenen Offshore-Ziele tatsächliche zu erreichen sind. Die Wissenschaftler des renommierten Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) sind geschätzte Experten in der Frage, wie die Energiewende technisch verwirklicht werden kann: „Die tragenden Säulen des zukünftigen Energiesystems sind erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Für die Energiewende ist der richtige Mix und die räumliche Verteilung der erneuerbaren Energien Voraussetzung für ein kostenoptimales Gesamtsystem. Dabei wird die Windenergie, auch wegen ihrer Verfügbarkeit bei Nacht und im Winter, eine dominierende Rolle einnehmen", ordnet der Leiter des IWES die Rolle der erneuerbaren Energien in den Gesamtkontext ein.
Der Austausch zwischen Politik und Energiewirtschaft ist ein klassisches Anliegen der Verbände, dem sie auf einer internationalen Messe von der Größe der HUSUM WindEnergy besonders effizient nachkommen. Dem Bundesverband für Energie und Wasserwirtschaft BDEW ist es wichtig, in der Diskussion den Verbraucher mitzunehmen. „Die Zustimmung für ein derartiges Mammut-Projekt erreichen wir nur durch Aufklärung und Transparenz“, erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Der Bundesverband Windenergie BWE fordert von der Deutschen Politik mehr Engagement und Verlässlichkeit. BWE-Präsident Hermann Albers: „Falscher Populismus geht hier zu Lasten eines der wichtigsten Wirtschaftsprojekte der Bundesrepublik Deutschland: der Energiewende.“ Bei allen Herausforderungen, vor denen die Branche bekanntlich steht, möchte die HUSUM WindEnergy 2012 es nicht versäumen, auf das bereits Erreichte und die Riesenchancen hinzuweisen und allen Besuchern und Ausstellern einen positiven Impuls mitgeben. „Noch nie gab es so viele Staaten, die die kritische 1.000-MW-Marke überschritten haben. Als größtes internationales Branchentreffen möchten wir diesen Aufbruch bestärken. Ich wünsche mir, dass alle die Messe als Plattform nutzen, um die Zukunft der Windbranche zu diskutieren, Innovationen vorzustellen und natürlich am Ende auch erfolgreich Geschäfte abzuschließen“, so Messechef Becker.
Über die HUSUM WindEnergy
Alle zwei Jahre findet in der nordfriesischen Kreisstadt Husum die HUSUM WindEnergy, die internationale Leitmesse der Windenergie-Branche, statt. Dieses Jahr erwartet die Messe 1.200 Aussteller und 36.000 Fachbesucher aus rund 90 Ländern auf ihrem 58.000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände. Erstmals wurde die Messe 1989 durchgeführt und gilt als Wiege aller Windmessen. Der Spirit dieser Anfangszeit lebt zur HUSUM WindEnergy neu auf und macht sie zum charakterstarken und einzigartigen Branchenevent. Die 
Messe Husum & Congress ist Veranstalter der HUSUM WindEnergy und finanziert sich als Kommanditgesellschaft ausschließlich aus privaten Mitteln.
Zitatesammlung der Teilnehmer der Eröffnungspressekonferenz, 18.9.2012

Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:

„Mit der Energiewende stellen wir in Deutschland die Weichen für eine verantwortungsvolle, eine sichere und fortschrittliche Energieversorgung im 21. Jahrhundert. Windstrom an Land und eine breit ausgebaute Offshore-Windenergie sind unverzichtbare Standbeine unserer Energiezukunft. Heute trägt die Windenergie 7 bis 8 Prozent zum deutschen Strommix bei, in 40 Jahren soll sie die Hälfte unseres Strombedarfs decken.“

Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein:

„Die Windenergiebranche an der schleswig-holsteinischen Westküste ist nicht nur unverzichtbar für die Energiewende in Deutschland, sie ist auch einer der wichtigsten Wachstumsbereiche in unserem Land. Die international geschätzte HUSUM WindEnergy bietet in einer ganz einzigartigen Mischung ein Forum für Entwickler, Hersteller, Zulieferer und Dienstleister aus der gesamten Welt, in dem die Technologie nicht nur „trocken“ in der Messehalle betrachtet, sondern auch vor der Tür in Betrieb gesehen werden kann. Die WindEnergy ist mehr als alles andere ein Symbol für den Führungsanspruch des Landes bei der Erzeugung von Windenergietechnologie und Windstrom.“
Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress:
„Es war ein turbulentes Jahr für die Messe aber auch für die Windenergie. In Husum ist die Windenergie in Deutschland damals gestartet. Wir stehen für Wurzeln und Kontinuität in der Windbranche. Hier orientiert sich die Branche darüber, wo sich die globale Windenergie heute befindet und wo sie hinziehen könnte.“
Hermann Albers, Präsident des Bundesverband Windenergie:
„Auch auf dieser Husum Messe zeigt sich eine dynamische und mittelständisch geprägte Windbranche, die die Energiewende in diesem Land und international vorantreibt. Leider kann man das nicht immer von der Politik in Deutschland sagen. Gerade die Liberalen in Berlin bremsen den Ausbau der Windenergie aus, indem sie fast täglich die Branche mit neuen Ideen zur Abschaffung des EEG verunsichern. Falscher Populismus geht hier zu Lasten eines der wichtigsten Wirtschaftsprojekte der Bundesrepublik Deutschland: der Energiewende.“
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmid, Leiter des Fraunhofer IWES:
Die tragenden Säulen des zukünftigen Energiesystems sind erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Für die Energiewende ist der richtige Mix und die räumliche Verteilung der erneuerbaren Energien Voraussetzung für ein kostenoptimales Gesamtsystem. Dabei wird die Windenergie, auch wegen ihrer Verfügbarkeit bei Nacht und im Winter, eine dominierende Rolle einnehmen. Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser reduzieren den Primärenergiebedarf massiv, weil Abwärmeverluste, wie sie in Kraftwerken entstehen, vermieden werden. Diese Effizienzgewinne kommen auch der Beheizung von Gebäuden mit elektrischen Wärmepumpen oder der Elektromobilität zugute.“
Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung
„Ich erhoffe mir von der diesjährigen Veranstaltung einen konstruktiven Austausch über den Stand der Energiewende. Wir wollen im Jahr 2050 unseren Strombedarf zu 80 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken. Um dann das Rückgrat der Energieversorgung zu bilden, müssen die Erneuerbaren Funktionen erfüllen, die bisher nur von den konventionellen Energieträgern geleistet werden. Wir müssen diskutieren, wie die Erneuerbaren auf lange Sicht auch planbar Strom liefern können? Wie gehen wir mit dem Einspeisevorrang für die Erneuerbaren, wenn wir Konkurrenzen unter den Erneuerbaren selbst bekommen? Wie schaffen wir es, den Bau von Offshore-Windparks und die notwendigen Netzanbindungen besser zu koordinieren? Und bei all den Maßnahmen dürfen wir die Bürger und die Bezahlbarkeit der Energiewende nicht vergessen. Die Zustimmung für ein derartiges Mammut-Projekt erreichen wir nur durch Aufklärung und Transparenz.“
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Bildunterschrift: v.l.n.r.: Peter Becker, Torsten Albig, Peter Altmaier
Foto: Andreas Birresborn
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